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schulpc.suedblog.de

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| [34] Kommentare

Von schulpc - Geschrieben am 03.12.2007, 18:25

Mehr als zwei Drittel der Schüler darf im Unterricht nie oder praktisch nie einen Computer nutzen. Und rund die Hälfte der Lehrlings-Kandidaten hat nicht die von den Unternehmen verlangten IT-Kenntnisse.

Hilft ein Plichtfach Informatik? Oder sollten Lehrer ganz einfach nur öfter einen Computer im Unterricht einsetzen?

Computer-Not im Klassenzimmer - Fluch oder Segen für die Bildung der deutschen Schüler. Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit!

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Kommentare (34)

Geschrieben von
dokape
am 03.12.2007
um 18:50 Uhr

Tja, wer solls ihnen denn ordentlich beibringen?
Haben die Lehrer überhaupt die nötigen Kenntnisse oder sind vielleicht sogar die Lehrer mit dem Computer überfordert?
Und überhaupt: Was sind IT-Kenntnisse? Ein bisschen Windows benutzen? Im Internet surfen? Wie funktioniert E-Mail? Oder dreht es sich bei IT-Kenntnissen um die engstirnige Sicht auf Microsofts Office-Programme wie Autschgugg, Internet-Explodierer und Wort?
Die Frage so pauschal zu gestalten sehe ich für eine Umfrage sehr zweifelhaft.

Warum sollte man im Unterricht einen PC verwenden? Was soll der PC im Unterricht vermitteln?

Und überhaupt: Warum gibts in der Schule keinen Schreibmaschinenkurs, um den Computer schon mal effektiv zu bedienen zu können?

Das wäre nämlich meiner Meinung nach ein grundlegendes Handwerkszeug. Mit dem Zwei-Finger-Adler-System geht der Unterricht sicher nicht schneller.

Geschrieben von
dk
am 03.12.2007
um 19:31 Uhr

Da ich laufend Prospekte im Briefkasten habe, hatte ich eigentlich gedacht,
daß das Thema erledigt ist; insbesondere da man vor Jahren den EDV-
Notstand diskutiert hatte und vor kurzem hier in KN das Thema JEDER
SCHULE EINE EIGENE KANTINE ??? besprochen hatte.

In Prospekten werden immer günstigere PCs angeboten (auch Bauteile),
Zubehör, Software und Spiele; ich hatte immer den Eindruck, daß neben
der Spiel- und Bastelsucht auch der PC als Lerninstrument eingesetzt
wird (z.B. Sprachen); zum Thema Programmieren, EDV, Internet u.a.
gibt es spezielle EDV-Bücher (… for Kids) mit Zeichnungen und lockeren
Sprüchen (…for Dummies).
Ich denke aber, daß da die Eltern Ihre Kinder ansprechen und diese
Büchlein nicht speziell für den Schulunterricht geschrieben wurden;
aber Kinder und Rentner sind spezielle Zielgruppen.

Obwohl ich auch an einem naturwissenschaftlichen Gymnasium gewesen
sind, habe ich keinen PC gesehen. Auch während einer kaufmännischen
Ausbildung in Schule und Betrieb nicht. In anderen Betrieben mußte ich
spezifische Software bedienen, bis ich nach vielen Jahren das erste Mal
ein Windows-Programm gesehen habe. Wenn man nicht weiß, wie es
geht (wo man drauf klicken muß), zieht man halt den Stecker raus.

Aber das war vor vielen Jahren und ich bin doch etwas überrascht, daß
Lerninhalte nicht dem aktuellen Stand der Technik angepaßt worden sind
(besonders da viele Hersteller auch Schul-, Schüler-, Studenten-Ver-
sionen kostenlos oder stark verbilligt anbieten). Diese Programme
beziehen sich wirklich noch nicht auf den Software-Entwickler-Nach-
wuchs, sondern werden wohl auch von den Herstellern als Allgemein-
bildung angesehen.
In Erinnerung habe ich sogar, daß für Afrika ein 100 Dollar-PC geplant
ist; dieser Beitrag ist schon etwas merkwürdig.

Geschrieben von
Tim
am 03.12.2007
um 20:43 Uhr

Die Lehrer müssen sich anstrengen: Jeder muss heute einen Computer bedienen können! Da muss der Unterricht den Anforderungen der Arbeitswelt angepasst werden. Worauf noch warten?

Geschrieben von
dk
am 03.12.2007
um 21:16 Uhr

Soeben habe ich den Artikel der Startseite gelesen:
PCs sind im Berufsleben (kaufm. Bereich) genauso wichtig wie eine
Additions- und Schreibmaschine; also Berufsalltag.

Die Statistik kann man verschieden beurteilen: PCs stehen normaler-
weise in einem PC-Raum, der für Informatik genutzt wird und Kopfhörer
sind üblicherweise in einem Sprachlabor.

Der Einsatz von PCs außerhalb der Informatik kann eigentlich nur
von zuhause erfolgen (Internet/CD-ROM).
Da liegt es wohl am Lehrer, welche Zusatz-Materialien er selbst zur
Verfügung stellt (Texte, Videos, Webcasts, u.a.) bzw. welche Quellen
er zum Durcharbeiten angibt.
Betriebe können/müssen heute ihre Daten per EDV an die Behörden
(Krankenkassen/Finanzamt) übermitteln.
Hinkt da die Schule wirklich hinterher? Ich kann das nicht glauben.

Tabellenkalkulation und Textverarbeitung gehört heute zum Lebens-
alltag wie Autofahren; die Schüler müssen sich ja wie Analphabeten
vorkommen.

Geschrieben von
Stefan
am 04.12.2007
um 7:28 Uhr

Der Computer ist ein Werkzeug. Dieses muss man bedienen können. Sicherlich haben viele Eltern daheim auch einen Computer - aber was ist mit den Kindern, die in einem Computer-freien Haushalt aufwachsen? Auch diese Kinder müssen lernen wie man das Werkzeug Computer sinnvoll einsetzt.
Natürlich gibt es auch heute noch Berufe, in denen Computer keine so große Rolle spielen - aber diese werden immer weniger. Wann immer es um das Erfassen von Text oder Daten geht ist der Computer nicht mehr wegzudenken. Wie das funktioniert müssen die Kinder lernen!
Auch Internet und Messenger gehören zu den Aspekten, die die Kinder nicht nur zu bedienen wissen, sondern beherschen müssen. Wie finde ich bestimmte Inhalte? Welchen Quellen/Seiten kann ich vertrauen? Es ist doch schon erstaunlich, dass so viele Jugendliche auf Abzocke-Angebote wie hausaufgaben.de hereinfallen. Die Kids haben es offensichtlich nicht gelernt, sich mit solchen unseriösen Angeboten auseinanderzusetzen.
Die rechnerischen 11 Schüler pro PC deute ich so, dass die Rechner einzig im “EDV”- oder Computerraum stehen. Dort standen sie zu meiner Schulzeit auch. Damals stand in im Fach Informatik Programmieren im Vordergrund. Ich vermute, dass das auch heute noch so ist. Somit brauchen wir uns nicht zu wundern, dass die Kinder in anderen Fächern trotz des Einsatzes von Computern ihre Leistungen nicht steigern - in diesen anderen Fächern wird der Computer nicht oder fast nicht eingesetzt!
Daher denke ich, dass es viel mehr Computer in Schulen geben müsste. Ideal wäre m.E. ein Notebook für jeden Schüler. Diesen sollten die Schüler über die gesamte Schulzeit nutzen. Damit es kein Super-Mario auf den Rechnern gibt können die Rechte eingeschränkt werden. Aber wenn die Kinder erstmal gelernt haben wie man mit Stiften auf Papier schreibt/arbeitet, dann sollte man sie langsam auch an den permanenten Einsatz des Computers gewöhnen. In diesem Zusammenhang wäre ein 10-Finger-Schreibkurs auch nicht falsch!

Geschrieben von
dk
am 04.12.2007
um 8:07 Uhr

Das Thema an sich erscheint mir ein wenig als Fasnachts-Scherz (hat seit
dem 11.11. schon begonnen):
Politiker und Verbände haben genaue Vorstellungen, wieviel Parkplätze
am Bodensee vorhanden sein müssen bzw. wieviele 5-Sterne-Hotels Sie
gerne am Ufer haben möchten, aber das Thema FEHLENDE SCHUL-PCs
wird von einem Journalist aufgegriffen, der die Situation in den USA
beschreibt und um eine Aussage von der BITCOM als EDV-Messe und
einigen Kennzahlen aus Deutschland anreichert.
Ich hätte Aussagen viel eher von den Personalchefs, den Eltern und den
Schülern erwartet, was diese sich als allgemeine Grundkenntnisse für
Schüler gerne wünschen und was alles in der Berufsschule an speziellen
Kenntnisse hinzukommen soll.
Unter dem Stichpunkt CLICK wird im SK einiges angesprochen, bei dem
man weitergoogeln kann. Wenn man einen Einstieg bekommen hat, läuft
auch vieles intuitiv (wie Website-Klicken); die HILFE-Funktion (F1) ist bei
vieler Software üblich.

In der Regel sind die VHS EDV-technisch gut ausgestattet; da die VHS
vor allem auch die Erwachsenen-Bildung im Auge hat, gibt es sicherlich
grössere Leer-Kapazitäten bei der PC-Infrastruktur (vor-/nachmittags).
Bei kurzfristigen Personal-Engpässen gibt es sicherlich ältere Schüler
mit PC-Kenntnissen, die die gröbsten Lücken schliessen können.
In Hochschulen verdienen sich Studenten gerne etwas Kleingeld, indem
Sie an der VHS/FH/Uni diverse (Übungs-)Tutorien durchführen und
lernen selbst auch noch viel über Kommunikation hinzu.

Ich bin gespannt, ob im Blog noch eine Beschreibung der aktuellen
Situation von Schülern bzw. Personalchefs kommt.

Geschrieben von
Yasemin
am 04.12.2007
um 9:15 Uhr

Ich finde die Computer heute im Leben sehr wichtig. Jeder Betrieb hat heute Computer.
Deshalb sollten wir öfter in der Schule in den Pc Raum gehen, und mehr über Computer den lernen. Internet Verbot finde ich in der Schule totaler Blödsinn, genau übers Internet sollten die Schüler viel lernen, auch wenn manche Schüler nur in der Schule im Internet chatten, spielen und herunterladen, sollte man das Internet nicht gleich sperren. Die Schüler werden die gefährlichen Seiten des Internets irgendwann kennen lernen, oder wenn sie was falsches machen. Und dann haben sie ein Problem. Das ist meine Meinung dazu.

Geschrieben von
Serkan
am 04.12.2007
um 9:23 Uhr

Es gibt in Deutschland nicht nur Deutsche Schüler es gibt auch Ausländische,
und die Ausländer können auch ne Bildung in Deutschland machen nicht nur die Deutschen.
Und es gibt ein Programm Microsoft Office und dieses Programm ist für den Rechner sehr nützlich. Zum Bewerbungen Dokumente oder was für die Arbeit.

Geschrieben von
cansu
am 04.12.2007
um 9:33 Uhr

Ich finde, dass das Internet gut ist aber auch genauso schlecht ist.
Heutzutage hat in Deutschland fast 80% aller Menschen einen Computer zuhause.

Vorurteile:
Durch das Internet kann man vieles erreichen. Z.B.: Arbeitslose können eine Arbeit auch im Internet finden.
Man kann fast alles was man braucht auch im Internet finden. Durch Internet kann man auch vieles lernen.

Nachurteile:
Durch den Chat im Internet werden viele jugendliche des weiblichen Geschlechts von Jungs betrogen. Nicht nur jugendliche, sondern auch erwachsene fallen in die Falle des Internets.
Viele laden auch Filme oder Musik runter, und manche werden sogar erwischt dabei wobei man eine menge Strafgeld zahlen muss weil es illegal ist.

Geschrieben von
Marvin
am 04.12.2007
um 9:33 Uhr

Computer-Not im Klassenzimmer - Fluch oder Segen für die Bildung der deutschen Schüler.
Computer wären schon ein Segen im klassen Zimmer den man braucht für bestimmte berufe den PC. Der PC wäre aber auch in der schule deine Ablösung von bestimmten arbeiten außer dem wird vorausgesetzt das mein einen Computer zu hause hat weil aufgeben mit nach hause gegeben werden wo man für ins Internet muss als der wo keinen Rechner hat also die aufgaben ich machen kann also wären die PC auch notwendig viele sagen das sie angst haben das sie meinen das ihre Kinder dann nicht lernen das ist falsch man kann in jedem PC Seiten sperre einfügen oder bestimmte zugriffe verweigern also wären Computer gut wen man sie in der schule hat.

Geschrieben von
Müjde
am 04.12.2007
um 9:36 Uhr

Ich finde, dass das Internet sehr gut ist aber auch sehr schlecht ist. Heutzutage hat fast 75% der Menschheit ein PC mit Internet zu Hause.

Vorurteile: Durch das Internet kann man vieles erreichen z.B. wenn man Arbeitslos ist kann man im Internet Arbeit finden, wenn man Rezepte braucht kann man nach sehen, wenn deine Verwarnte im Ausland leben kann man durch das Internet chatten, reden oder sich sehen. Deshalb ist das Internet sehr wichtig für manche Menschen man kann vieles lernen.

Nachurteile:
Durch den Chat im Internet werden viele Jugendliche erpresst und verarscht!!!!!!!!!
Wenn man im bestimmten Seiten was runterladet muss man strafe zahlen weil es illegal ist des wegen müssen viele kleine Kinder unter Beobachtung ins Internet. Es ist gefährlich für Jugendliche und Erwachsene man kann nie wissen was passieren kann.

Geschrieben von
Osman
am 04.12.2007
um 9:38 Uhr

1. In Deutschland gibt es nicht nur deutsche Schüler sondern auch Ausländische Schüler.

Eigentlich ist der PC im Klassenzimmer Unsinnig weil jede Schule einen Computerraum hat.
Aber es ist nicht nützlich weil die überall sperre machen und meistens die Schüler es aufknacken. Außerdem hat heut zu tage jede betrieb einen Computer wie YASEMIN da oben sagt mit Downloaden, Spiele ,Chatten und viel andere sahen . 90% der jugendlicher haben angefangen zu zocken vielleicht 4 stunden vielleicht auch 7 stunden. Und die meisten Lehrer
Haben kein Ahnung von den Computern .

Geschrieben von
Mehmet
am 04.12.2007
um 9:39 Uhr

Im Klassenzimmer währe Computer was gutes, wir könnten z.B. teste mit dem Computer schreiben oder wir könnten Lernprogramme oder so was installieren und was lernen. Wir könnten auch schreib Programme so wie Microsoft installieren und Bewerbung, Diktate u.s.w schreiben.Eigentlich hat jedes Schule einen Computerraum dehn sie immer nutzen können. Darum braucht man eigentlich keine PC im Klassenzimmer. Aber wenn man im Klassenzimmer Computers hat ist es nicht nötig einen Internetanschluss zu haben. Es wäre aber schon gut einen zu haben, aber dieser Jugend heute kann man nicht vertrauen. Man kann z.B : was downloaden, Chatten, schlimme Seiten rein gehen, u.s.w. und des wäre nicht gut.

Geschrieben von
Alexander
am 04.12.2007
um 9:40 Uhr

Ich denke PCs braucht heutzutage jeder man.
Stelle man sich mal die Welt ohne PCs vor, heutzutage fast undenkbar. Computer gehören heutzutage einfach zum leben und wer weiß wie es später im leben mal aussieht wenn jetzt schon PCs so eine wichtige rolle im leben spielen, deshalb wäre es vielleicht auch nicht schlecht wenn man in der schule ein bisschen mit dem PC arbeitet. Und das die Kinder oder auch Jugendlichen im Internet sich irgendwelche Sachen etc. herunterladen ist sicherlich das kleinste Problem, da es auch Programme gibt mit denen man bestimmte zugriffe im Internet verweigern kann, die die Möchtegern Hacker unter den Schülern so genannte Scriptkiddys unmöglich umgehen können. Deshalb ist es sicher nicht falsch wenn PCs im Unterricht eingesetzt werden.

Geschrieben von
marco
am 04.12.2007
um 9:47 Uhr

Computer braucht man heutzutage in vielen Technischenberufe, auch wenn man in einem Supermarkt an der Kasse arbeitet braucht man Computerkenntnisse. Deswegen denke ich das man schon in der schule lernen sollte mit Computer umzugehen und nicht erst wenn man aus der schule kommt denn dann ist es zu spät. Wenn man sich heut als Zerspanungsmechaniker, Konstruktionsmechaniker… bewerbt und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird frägt man meistens nach Computerkenntnisse.

Geschrieben von
kk
am 04.12.2007
um 10:33 Uhr

Computernot im Klassenzimmer ? -> Lehrer in Computernöten ?

Im Artikel v. 4.12. wird zur Darstellung der “Computernot” eine schlichte Zahl zur Abbildung der Not benutzt (Zitat: “So müssen sich in den skandinavischen Ländern oder den USA vier Schüler einen Rechner teilen, in Deutschland dagegen elf”)

Aus meiner Sicht ist dies nicht das Kernproblem !

In Baden-Württemberg gibt es beispielsweise in den Hauptschulen das Fach Informatik überhaupt nicht. In den Bildungsplänen wird die “informationstechnische Grundbildung”, wie es dort genannt wird, in die Fächer delegiert, d.h. JEDER Lehrer ist im Rahmen seines Faches für die Vermittlung des Inhaltes der ITG verantwortlich.
-> Das klingt erstmal nicht schlecht: Computereinsatz in jedem Fach

Die Realität sieht leider etwas anders aus:
Der Großteil der Lehrer ist durchaus in der Lage einen modernen PC zu bedienen, Materialien für ihren Unterricht damit zu erstellen oder auch Inhalte zu recherchieren. Die Inhalte der ITG aber strukturiert zu unterrichten, stellt viele vor Probleme. Wenn man in den Bildungsplänen weiterliest, findet man die Benennung eines Leitfaches der ITG, das Fach Deutsch. Fragt man Deutschlehrer nach der ITG in ihrem Fach so bekommt man sehr zurückhaltende Antworten. Viele finden sich schlicht überfordert ! Natürlich kann von einem Lehrer erwartet werden, dass er sich in die Materie einarbeitet. Eine fachlich saubere Sache ist das allerdings nicht. Man versteigt sich dann allzuleicht in die Bedienung der großen Softwarepakete (v.a. Office), was aus meiner Sicht kein vernünftiger Informatik/ITG-Unterricht ist. Allgemeingültige Inhalte bleiben auf der Strecke.

Was soll die Schule leisten ?
Der Unterricht an den Schulen muss den Heranwachsenden in mehreren Richtungen Unterstützung geben:
1) Vermittlung von Handlungsoptionen. Die Schüler müssen,banal gesprochen, mit einem modernen Rechnersystem arbeiten und einfache Aufgaben lösen können.
2) Vermittlung von Fachwissen: Hier ist allgemeingültiges Wissen gemeint, (nicht das Erlernen aller Optionen von Word), wie beispielsweise Textsatz, Verzeichnisstruktur, Recherchestrategien (Internet), Datenstrukturen und deren Verarbeitung, Datenschutz, Gefahren …
3) Orientierungswissen über berufliche Anforderungen (besonders wichtig zur Berufswahl, “Liegt mir die Arbeit mit dem Computer?”)
4) Vermittlung von Kriterien zur Berurteilung von IT-Systemen. Z.B. die Problematisierung der wachsenden Vernetztheit der IT-Systeme. (Mauterfassungssysteme), Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet …

All diese Inhalte sind nicht von heute auf morgen zu verordnen, hier müssen langfristig wirkende, strukturelle Maßnahmen auf den Weg gebracht werden: Grundlagenkurs für alle Lehramtstudierenden, Weiterbildung der bestehenden Lehrerschaft. Evtl auch ein eigenes Fach ITG mit einem dafür ausgebildeten Lehrer ohne den Rechnereinsatz in den anderen Fächern in Frage zu stellen.

Die relative Anzahl der Rechner ist angesichts dieser vorstehenden Punkte nur eine Randnotiz !

Geschrieben von
Kurt
am 04.12.2007
um 14:22 Uhr

Einen Computer zu bedienen und deren Programme zu verstehen ist heute Grundbedingung.
Leider hat dies die Politik bis heute nicht verstanden oder verstehen wollen.
Na ja, die meisten Politiker sind eben in einem Alter, wo mann keinen Computer bedienen kann, wie soll man dann die Zukunft verstehen.
Hoffentlich verstehen die Politiker die Zukunftsweisung, das wenigstens die Lehrer keinen PC Unterricht geben sollen, was sollen die denn noch alles ?.
Hier gehören Spezialisten ans Werk, sonst ist von Anfang an doch eine neue Problematik vorprogrammiert.
Ein Betrieb von heute stellt ab einer gewissen Grössenordnung doch auch einen EDV Experten.
Warum nicht die staatlich gelenkten Betriebe, wie zum Beispiel Schulen.

Geschrieben von
tizian
am 04.12.2007
um 14:22 Uhr

computer ist sehr wichtig für die bildung

Geschrieben von
öMiI
am 04.12.2007
um 14:24 Uhr

computer ist zureit voll wichtig..^^..für mich ohne computer kann ich nicht leben..:P..und computer im klassenzimmer ist wirklich sinnloss wenn man schon ein computer raum..^^..:P:P..osman hat kiene ahnug..:P:P..lieb dich:*:*:*

Geschrieben von
@ömi
am 04.12.2007
um 14:25 Uhr

ich geb dir da recht

Geschrieben von
Fabian
am 04.12.2007
um 14:27 Uhr

Ich finde das der Commputer wichtig, ist den die Schüler passen sowiso nicht auf wenn der Lehrer redet. Erst wenn sie am Rechner sind fangen sie an zu Lernen also ist der Rechner ganz wichtig so Lernen sie mehr und schneller so können auch Schüler lernen wie´man mit dem Rechner umgeht und Benutzt sie schreiben mehr und Lernen mehr

Geschrieben von
Uli
am 04.12.2007
um 15:16 Uhr

Computer bedienen zu lernen bzw. mit den Inhalten des web umgehen zu lernen ist in unserer heutigen Zeit sicher wichtig. Wenn ich mir die Beiträge in diesem Blog so anschaue, scheint es allerdings dringender, in der Schule erst einmal Grundkenntnisse im Schreiben zu vermitteln…

Geschrieben von
dk
am 04.12.2007
um 15:50 Uhr

Für Interessierte habe ich den Link der VHS angegeben:
unter — (5) EDV/Beruf — kann man evtl. schnuppern, was so alles
angeboten wird.
Die Sachen sind sicherlich (auch) für Erwachsene bestimmt, aber sicherlich
auch für Jugendliche interessant.
Vielleicht gibt es für Jugendliche Sonder-Rabatte, falls diese Diskussion
noch vertieft wird.
Sicherlich erhalten alle Besucher eine Teilnahme-Bescheinigung, die bei
Bewerbungen vorgelegt werden kann.

http://www.vhs-konstanz-singen.de/6/Programm/Kursprogramm.html

Schönes Fest und einen guten Rutsch.

Geschrieben von
Toni
am 04.12.2007
um 17:01 Uhr

Es war schon immer so im Leben, daß die Lehrer fast jeden Fortschritt abgelehnt haben. Ich denke an den Rechenschieber, den Taschenrechner und jetzt den PC. Der Grund ist sicherlich der, daß, wenn man einmal diesen Beruf ergriffen hat, ist man für den Rest des Lebens versorgt. In der freien Wirtschaft wird man ohne kontinuierliche Weiterbildung auf das Abstellgleis geschoben und erhält keine regelmäßigen Alterszulagen. Die Neigung sich permanent weiterzubilden ist bei Lehrer eher gering. Das ist mit ein Grund, weshalb wir im internationalen Vergleich schlecht abschneiden. Es sind nicht nur die Schüler, die dumm sind, nein es sind vielmehr diejenigen, die für ihre Ausbildung verantwortlich sind. Bei vielen Gelegenheiten, wo Klassen mit Lehrern in die Nähe eines PC kamen, habe ich mich immer gefragt, wer hier jetzt wem was erklärt. PCs sind und werden für die Zukunft unserer Kinder immer wichtiger. Je früher sie die Materie beherrschen desto besser. Wir stehen immer noch am Anfang der PC-Einsätze, doch wie heißt das schöne Sprichwort: “Der frühe Vogel fängt den Wurm.”

Geschrieben von
CU
am 04.12.2007
um 17:19 Uhr

Ich gebe mal ein Beispiel für die Arbeit mit dem Computer in der Schule:

Unter dem folgenden Link lässt sich das Geschichtszentrum aufrufen, ein ständig in Entwicklung befindliches vernetztes Online- Geschichtsbuch:

http://www.wcurrlin.de/pages/5.htm

Hier in Kurzform die Vorteile der Arbeit mit dem Geschichtszentrum:
http://www.wcurrlin.de/links/vorteile/vorteile.htm

Wie viel herauskommt, hängt von einer Reihe von Bedingungen ab:

1 - Vom Stand der Kenntnisse bei der Texterschließung, siehe Arbeitstechniken:
http://www.wcurrlin.de/bruecken/bruecke_arbeitstechniken.htm

2 - Vom Stand der Kenntnisse im technischen Umgang mit dem Computer, siehe “Tipps und Tricks: Methodenkompetenz Internet”
http://www.wcurrlin.de/brueckenzugz/bruecke_gz_methodenkompetenz.htm

3 - Vom Zeitrahmen für eine Unterrichtseinheit

Zentrale Hindernisse für den Einsatz des Computers im Schulunterricht sind:

a - Bürokratische und technische Zugangshürden (Wäre ein eigenes Thema)

- Mangelnde und mangelhafte Fortbildung, siehe “Methodencurriculum bzw. Fortbildungsbausteine Computer”
http://www.wcurrlin.de/links/tipps/methodenkompetenz/Methodencurriculum-Computer.doc

- weitere

Geschrieben von
dk
am 04.12.2007
um 17:57 Uhr

@kk
Im Jahr 1980 hieß es bei einem Leistungskurs Geschichte nicht Bildungs-
plan sondern Lehrplan mit einer Liste von Lernzielen, die mit Inhalten zu
füllen und Gegenstand der Klausuren und des Abiturs waren.

Meine Vermutung ist eher, daß die Arbeitgeber keine Wünsche geäußert
haben und daß die Bildungspolitik die Lehrer im Stich läßt.
Die Dummen sind wohl die Schüler, die auf die Frage nach den
Computer-Kenntnissen gar nicht wissen, was alles gemeint ist.
Ein bedauerlicher Zustand.
————————————————————
CompuRama radolfzell —
EDV-Geschichte innerhalb der VHS Radolfzell
————————————————————
http://www.weckmannu.de/HomeCompu/InfomationsFenster.htm
http://www.wochenblatt.net/archiv/anzeige.asp?ID=100330
http://www.wochenblatt.net/archiv/anzeige.asp?ID=101313
————————————————————
http://www.vhs-radolfzell.de/webbasys/index.php?urlparameter=kathaupt:1;kathauptname:Kursbereiche;

Geschrieben von
Matthias
am 04.12.2007
um 18:25 Uhr

Lehrer lehnen den Taschenrechner ab? Dass ich nicht lache. Das größte Verbrechen an der Mathematik ist die flächendeckende Einführung des “GTR” - Graphikfähigen Taschenrechner - da wurde völlig an den Bedürfnissen vorbei eine “moderne” Maschine in den Unterricht eingführt. Der einzige Arbeitgeber, der Interesse daran hat, dass Schüler an dem Gerät arbeiten, ist Texas Instruments. Wegen dieses Kniefalls vor einem Lobbyisten sind 90% der Abiturienten nicht mehr in der Lage einige mathematische Grundfertigkeiten zu beherrschen.

Geschrieben von
dk
am 04.12.2007
um 22:25 Uhr

Wenn man in Google COMPUTER IN DER SCHULE eintippt und auf News
klickt, bekommt man 16 Treffer;
wenn man sich auch die doppelten Ergebnisse anzeigen läßt ergeben
sich 125 Treffer.
Ursache ist vor allem der IT-Verband, der die technischen Fächer
stärken möchte für zukünftige IT-Fachkräfte;
in wesentlich geringerem Umfang die Eltern und Schüler, die Informatik
als Pflichtfach fordern.

Werden die Lehrer nur als Sündenböcke verwendet?
Kommt daher die kritische Bewertung der Schüler?
Sogar ein Idiot ist noch lernfähig.

Geschrieben von
dk
am 06.12.2007
um 12:18 Uhr

Da ich (auch) den Newsletter vom Branchen-Riesen erhalte, erlaube ich
mir (ehrenamtlich) zwei Links anzugeben, die vielleicht interessant sein
könnten.

— IT-Fitness-Studie: zu wenig Computereinsatz an Schulen
spricht Studien-Daten und das DrumHerum an:
sicherlich auch eine Image-Werbung und Selbstdarstellung, aber vielleicht
trotzdem interessant und aufschlußreich; Förderungs-Programme und Ini-
tiativen vom Branchen-Riesen werden auch angesprochen (nach dem
Motto “Wenn der Staat nicht mehr will, dann machen wir es”). Ich glaube,
die Idee, Afrika mit 100 Dollar PCs zu versorgen, wird auch wesentlich
vom Riesen mitgetragen (bin mir aber etwas unsicher).

— Nora - Entdecke deien digitale Welt
über den Schreibtisch der Zukunft mit seinen Technologien durch den
Riesen; sicherlich für Lehrer, Schüler, Privat-Personen, aber auch
Betriebe interessant, um festzustellen, wo man steht und was vom
Riesen noch alles angedacht wird.

P.S.
Ich habe lediglich mein Betriebssystem (etwas veraltet, aber legal) beim
Riesen bezogen, der die EDV-Entwicklung mitbestimmt bzw. zumindest
beeinflußt. Für weitere Diskussionen ist sicherlich ein kurzer Blick
empfehlenswert; Forderungen wie MACHT DEN RIESEN ZUR GARAGEN-
FIRMA mache ich mir nicht zu eigen; dazu wird zuviel Geld in ver-
schiedene Aktionen und Projekte gesteckt.
——————————-

die Links:

http://www.microsoft.com/germany/unternehmen/citizenship/bildung/it-fitness-studie.mspx

http://www.microsoft.com/germany/windows/digitallife/default.aspx

Geschrieben von
Afrika-PC
am 06.12.2007
um 14:28 Uhr

@dk: Ich glaube, die Idee, Afrika mit 100 Dollar PCs zu versorgen, wird
auch wesentlich vom Riesen mitgetragen (bin mir aber etwas unsicher).

Die Vermutung scheint zu stimmen:

Stand: ???
Microsoft: Computer für Afrika?
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20070425110007AAHU9T1

Stand: ???
Bill Gates entdeckt das PC-Recycling
http://www.ufh.at/index.php?i_ca_id=240&CMSFRONT=7e4ec79cff3be42848c043b6d5c3ec07

17.07.2006 15:40
Mit dem PC in den Kampf gegen Malaria in Afrika
http://www.heise.de/newsticker/meldung/75569

12.06.2007 08:30 Uhr
Microsoft-Initiative: Recycling-PCs für Afrika
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung21474.html

11.06.2007 16:12 Uhr
Secondhand-Aktion von Microsoft: Computerflut in Afrika
http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/63/117932/

24 Apr 2007
PCs in Afrika (Hausaufgabe)
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/129449,0.html

14.12.2005, 12:44 Uhr
Microsoft drängt auf den afrikanischen Markt
http://www.pcwelt.de/start/software_os/archiv/127459/

30.01.06, 17:29
Entwicklungshilfe von Microsoft: Handy-PC für Afrika
http://www.focus.de/digital/diverses/entwicklungshilfe-von-microsoft_aid_104307.html

Geschrieben von
itspecial
am 12.03.2008
um 13:09 Uhr

schul-computer sollten grundsätzlich über einen server laufen
schüler dürfen niemals selbständig zugriff auf das system haben
die einzelnen arbeitsplätze müssen eingeschränkt sein
internet datenaustausch muß kontrolliert werden
anrüchige seiten müssen gesperrt werden (software gibt es )
dies ist für einen erfahrenen it`ler eigentlich kein problem
so ist es nicht möglich auch mit tricks auf dieverse seiten zu
gelangen

mfg itspecial

Geschrieben von
Arschgeiger
am 12.03.2008
um 13:51 Uhr

Ich vermute, daß an den Schulen für Aufbau, Überwachung und Wartung immer der Lehrer die Arschkarte bekommt, der sich “am besten mit Computern auskennt”.

Das bedeutet meist, daß es den Kollege trifft, der als einziger weiß, wie man einen PC aus- und wieder einschaltet. Wurschtelt so einer dann an einem Netz herum, endet das im Chaos. Hinzu kommt, daß die meisten Schul-PCs irgendwelche gutgemeinten Spenden sind, sprich ausrangierter Computerschrott.

Wenn etwas gut funktionieren soll, kostet es Geld. Das gilt besonders im IT-Bereich. Mal so eben ein Netzwerk aufbauen und betreuen geht halt nicht irgendwie nebenher. Man benötigt moderne Geräte und einen Experten, der das Netzwerk administriert. Ich meine jetzt nicht die selbsternannten Experten von irgendwelchen schimmeligen PC-Bastelbuden und auch nicht den engagierten Vater, der in seiner Freizeit ab und zu mal vorbeikommt.

Allerdings darf man Computer an Schulen nicht überbewerten. Da mittlerweile PCs und Notebooks extrem günstig sind und Internetanschlüsse immer billiger werden, muß man sich doch fragen, was Computer an Schulen für die Kinder wirklich noch bringen? Zuhause hat mittlerweile fast jeder einen Internet-PC herumstehen. (Und wenn jetzt das Geschrei kommt, daß sich den nicht jeder leisten kann, sage ich den Eltern: Verzichtet halt mal ein Jahr auf die Zigaretten oder einmal Urlaub und schon ist der PC bezahlt.)

Schulen sollten den Kindern lieber Wissen und Lernmethoden vermitteln, anstatt den Umgang mit PCs. Was ist denn ein Internet-PC in der Schule wert, wenn die verfetteten Kinder noch nicht mal richtig schreiben, rechnen, denken und sprechen können? Daheim hocken sie eh lange genug vorm Fernseher und vorm PC.

Dann lieber statt einer Stunde Computerunterricht und Internetsurfen eine Stunde Sport.

Geschrieben von
melissa fritz
am 17.04.2008
um 14:07 Uhr

sieht scheiße aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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